
Unsere neue Orgel in Takarazuka ist fertiggestellt und wurde am Sonntag,
den 17. Dezember feierlich eingeweiht.
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Nach dem festlichen Orgelkonzert durch Prof.Zigmond Szathmary:
Gruppenbild
mit Frau Prof.Szathmary, Organistin Mariko Sakuraya, Orgelbauer Ichiro
Mochizuki, Orgelbaumeister Heinz Jaeger, Prof.Z.Szathmary,
Kirchenaeltester Herr Funaki, Orgelbaumeister Wolfgang Brommer,
Orgeltechniker Taizoiu Murakami (von links)
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Prof.Szathmary an der Orgel in Takarazuka am 18.Dezemebr 2006.
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Organistin Mariko Sakuraya laesst die Orgel zuerst erklingen. |

Das Ausladen ist geschafft - die Helfer auch.... Pfarrer Tsukuda (rechts am Boden) half tatkraeftig mit.
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Die ersten Teile sind aufgebaut - es ist der 7.12 06 - die Montage beginnt. |
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Der Aufbau in Takarazuka hat begonnen.
Hier sind die Bilder dazu ....
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Der
LKW verlässt unsere Werkstatt und bringt den Container mit unserer
Orgel zum Verladebahnhof Weil am Rhein. Die Orgel fährt dann heute
Nacht bis Hamburg Container Hafen um ab Freitag früh in "See" zu
stechen.
Ankunft im Hafen
Kobe /Japan am
29. November 2006
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Orgelbaumeister W. Brommer klärt mit dem LKW-Fahrer die letzten Feinheiten des Transportes. |
Sorgfältig wurden die Einzelteile verpackt und im Container verstaut. |
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Montag, den 30. Oktober 2006:
pünktlich um 8 Uhr kam der LKW mit dem Container. Die erste Transportkiste mit Metallpfeifen wurden eingeladen.
Werkmeister
Uli Sekat koordinierte das Einladen und nach 90 min war die Orgel
verpackt und der Container konnte verplombt werden.
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Jedes einzelne Teil der Orgel wurde sorgfaeltig in Schutzfolie eingewickelt. |
Die ganze Orgel ist verpackt und kann am Montag, den 30. Oktober in den Container verladen werden. |
Die fertigen Teile werden mit einer Schutzfolie ummantelt und sauber in die vorbereiteten Transportkisten verpackt. |
Fuer
die Oberflaechenbehandlung ist es notwendig die Holzflächen zu
"Waessern", d.h. die Oberflaeche wird mit heissem Wasser benetzt. Durch
das Waessern stellen sich die feinen Holzfasern auf und koennen weg
geschliffen werden. Danach wird eine sehr hochwertige Holzlasur
aufgetragen. |
Das
Gehaeuse ist bereits demontiert, jetzt werden die mechanischen Elemente
der Orgel einzeln getrennt und sauber in Kisten für den Versand
verpackt. |
Hier entsteht die Motorkastenabdeckung welche spaeter neben der Orgel ihren Platz finden wird. |
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Prof. Zigmond Szathmary prueft die neue Orgel und hoert die ersten Toene.
Das Werk ist gelungen.
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Master Organ Builder Heinz Jäger during the voicing and first tuning of our new pipe organ for the Takarazuka-Church |
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Heinz Jaeger at his work with the pipes.
The "voicing" and tuning starts now. |
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Together with Gerhard Rinderle:
the wooden pipes of GEDACKT 8'
are ready to install into the organ.
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Gerhard Rinderle -
Organ Builder and Organist -
assiste Master Heinz Jaeger during voicing
progress. |
Die Orgel ist technisch fertig gestellt, nun folgen Vorintonation und die farbliche Gestaltung.
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Die
Holzpfeifen sind fertiggestellt, nun baut Tristan Lebherz die Pfeifen
passgenau in die Orgel ein. Hierbei braucht man ein gutes Auge, ein
gutes dreidimensionales Verständnis und die Liebe zum Detail. |
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Orgelbauer Andreas Reinbold verleimt die Deckblätter des Subbass 16´ Registers. |
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Unser Auszubildender Martin Schwär
(3. Lehrjahr) setzt die Rahmenteile für die Orgelbank zusammen. Als
nächstes wird die Mechanik für Höhenverstellung eingebaut. |
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Andreas Reinbold zeichnet die Labienhöhe des Subbass Registers an um sie später maßgenau an der Tischfräse einzufräsen. |
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Die
Traktur im Spieltisch wird hier von Frieder Asch genaustens
einreguliert. Sie ermöglicht dem Organisten eine saubere und angenehme
Spielweise. |
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Orgelbauer
Andreas Reinbold schneidet die Deckblätter für die Holzpfeifen zu. Sie
müssen von allerhöchster Qualität sein, da sie im Prospekt stehen. |
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Tristan Lebherz beim Anzeichnen der Bohrungsdurchmesser für die Pfeifen in den Rasterbrettern. |
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Die Prospektpfeifen sind einrastriert und Frieder Asch (in der Orgel) setzt die Spieltraktur ein. |
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Die Spielmechanik wird zum Einbau vorbereitet: Martin Schwär richtet die Abstrakten für den Spieltisch. |
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Das
Gehäuse steht, jetzt werden Zug um Zug alle relevanten mechanischen
Elemente eingebaut. Dazu gehören (hier im Bild) der Spieltisch, die
mechanische Spieltraktur, die Windanlage und die rein mechanische
Registermechanik. |
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Martin
Steiner hat das Obergehäuse vor der Orgel zusammengesteckt. Nun werden
die letzten Feinarbeiten durchgeführt um dann das Obergehäuse auf das
Untergehäuse aufzusetzen. |
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Das
Gehäuse nimmt Formen an: der Spieltisch ist bereits eingebaut auch
Teile der Registermechanik stehen schon. Hier im Bild Gehäusebauer
Martin Steiner der ein Teil des Obergehäuses in den Händen hält. |
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Frieder Asch beim Einbau des Wellenbrettes. |
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Martin Steiner
hobelt die Umleimer der Gehäusefüllungen mit einem Reformputzhobel ab.
Die Birkenmehrschichtplatten werden mit hochwertigstem Eschefurnier
furniert um eine spätere Verwindung der Füllung zu verhindern. |
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Lorenz
Schwörer bohrt die Präzisionswellen für die mechanische Spieltraktur
bei der es auf höchste Genauigkeit ankommt. In die Bohrungen werden
später Messingärmchen eingenietet. |
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Unser Gehäusebauer Martin Steiner beim Abfräsen der Gehäusefüllungen für das massive Esche Gehaüse nach Takarazuka. |
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Frieder
Asch und Martin Steiner errichten die zweite Etage der Orgel auf der
das Hauptwerk seinen Platz finden wird. Das komplette Orgel-Gehäuse ist
mit trennbaren Zapfenverbindungen versehen um es besser transportieren
zu können. |
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Bevor
das Gehäuse von unseren Orgelbauern aufgebaut wird, müssen alle Teile
fertig auf das richtige Maß bearbeitet werden. Hier im Bild setzt
Martin Steiner einen Längsfries ein, der nachher sichtbar im
Prospektfeld steht. |
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Die
Windladen bekommen die Führungsleisten für die Ventilfedern. Sie werden
von Windladenbauer Martin Jäger mit Zwingen und Holzleim fest mit dem
Windladenkorpus verleimt. |
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Die vielen mechanischen Elemente des Spieltisches werden von Lorenz Schwörer einzeln und mit viel Geschick zusammengesetzt. |
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Orgelbaumeister
Wolfgang Brommer beim Aufsetzen der fertig gebohrten Stöcke. Im
nächsten Arbeitsschritt werden die Raster für die Pfeifen angerissen,
gebohrt und auf das richtige Pfeifenmaß ausgebrannt. |
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Spieltischbauer Frieder Asch hat das erste Manual in den Rahmen eingesetzt und reguliert nun den Tastengang ein. |
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Die
Klaviaturen werden zusammengesetzt und eingestellt. Bei diesen Arbeiten
kommt es auf höchste Präzision und Genauigkeit an um später eine
leichtgängige und dem Organisten angenehme Spielweise zu ermöglichen. |
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Hier
entstehen die ersten Löcher für die Pfeifen auf der Windlade. Pro Orgel
kommen mehr als 3.000 (in Worten: Dreitausend) Bohrungen zusammen ... |
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Über
viele Jahre abgleagertes massives Eschenholz welches speziell für den
Orgelbau ausgesucht wurde, wird hier gerade von unserem Gehäusebauer
Martin Steiner zugeschnitten. |
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Eine gute Arbeitsvorbereitung ist sehr wichtig um effektiv und schnell zu arbeiten.
Gehäusebauer Martin Steiner schreibt gerade die Holzlisten für das Massivholzgehäuse nach Takarazuka (Japan).
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Hier werden gerade die Schlitze für die Ventile von Orgelbauer Martin Jäger gefräst. |
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Die letzten Details werden mittels CAD von OBM Uli Sekat auskonstruiert und anschliessend ausgedruckt. |
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Frieder Asch baut gerade den Winkelbalken für die Pedalkoppel ein. |
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Die Windlade für das Hauptwerk nimmt Formen an.
Im Bild Windladenbauer Martin Jäger beim der kontrollieren der Maße.
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Orgelbaumeister Heinz Jäger am neuen Spieltisch. |
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Spieltischbauer Frieder Asch beim zusammensetzen der ersten mechanischen Elemente für die Spieltraktur. |
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Windladenbauer Martin Jäger wählt sorgfältig das über viele Jahre abgelagerte Eichenholz für die Windladen aus. |
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Orgelbaumeister Heinz Jäger beim überprüfen der Teilungstäbe für die neuen Windladen nach Takarazuka/Japan. |
Die Pfarrgeimeinde in Takarazuka |
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Pfarrer M. Tsukada (ganz links) und die Pfarrgemeindemitglieder. |
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Hier findet unsere Orgel ihren neuen Platz. |
Die Disposition |
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I. Manual 56 notes C-g³
1. Salicional 8´
2. Rohrflöte 8´
3. Prinzipal 4´
4. Flöte 4´
5. Quinte 2 2/3´
6. Oktave 2´ (Vorabzug aus Mixtur)
7. Flöte 2´
8. Mixtur 2´ 2 bis 3 fach
II. Manual 56 notes C-g³
09. Salicional 8´ (aus 2. Hauptwerk)
10. Gedackt 8´
11. Prinzipal 4´ (aus 3. Hauptwerk)
12. Flöte 4´ (aus 4. Hauptwerk)
13. Quinte 2 2/3´ (aus 5. Hauptwerk)
14. Flöte 2´ (aus 6. Hauptwerk)
15. Dulzian 8´
Tremulant for both manuals
Pedal 30 notes C-f’
16. Subbass 16’
17. Gemshorn 8´
Coupler/Koppeln: II/I, I/P, II/P
Gehäuse: selbsttragend in massiver Esche
Mechanische Spieltraktur
Mechanische Registermechanik
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