德国乐博管风琴制造公司

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Kieselbronn教堂项目 PDF 打印 电子邮件

 

Grundlage unseres  Angebotes ist die Vorgabe der Raumgröße, die vorgegebene Disposition, die vorhandenen  Wünsche und die Maßgabe die Orgel von innen nach außen zu planen. Dies um den technischen und klanglichen Anforderungen unseres Orgelneubaus gerecht zu werden. Nach unserem ersten  Besuch in der Kirche am 7.9.03  haben wir den Kirchenraum und die akustischen Gegebenheiten vor Ort beurteilen und erfassen können. Die  akustischen Gegebenheiten haben wir anhand der Raumgröße und Art des Raumes erfahren.  Die Raumakustik ist sehr angenehm  und es ist davon aus zu gehen, daß   ein  differenziertes und klares Klangbild mit der neuen Orgel erzielt werden kann. Um Ihrer Orgel die nötige „Gravität“ und „Farbigkeit“ zu verleihen, werden wir die Mensurierung entsprechend ausführen.

Da Sie sich unsere Orgel konzeptionell an der Klangvorstellung des südwestdeutsch – oberrheinischen bzw. am klassisch - französischen Orgelbau orientieren wird, die reine Prospektgestaltung aber keine Stielkopie einer entsprechenden Orgel sein soll, haben wir unseren Prospektentwurf entsprechend der Absprache und Vorgabe von OSV Dr. M. Kares  ausgearbeitet.

Wir haben in unserem Angebot einen zentral in der Mitte eingebauten Spieltisch mit mechanischen Spiel- und Registertraktur geplant. Die Trakturwege im Instrument sind kurz, einfach und überschaubar. Daher wird auch eine gute Wartung möglich sein. Die Zugänglichkeit der Orgel ist gewährleistet und wichtig für die gute Pflegbarkeit Ihrer Orgel.  

Die Disposition ist von Herrn OSV Dr.M.Kares vorgegeben. Die Transmissionen im Pedal sind aus reinen Platzgründen vorgenommen. Unsere sehr guten Erfahrungen mit Wechselschleifen kommen nun zum Tragen.

Unsere Orgel für die Kirche in Kieselbronn  stellt keinen momentanen Trend dar. Vielmehr unterliegt  unser Orgelneubau  der klassischen und bewährten Orgelbautradition  elsässisch / süddeutscher Meister.

Unsere Orgel wird in allen musikalischen und technischen Bereichen den Anforderungen  gerecht und  dient den vorgegebenen musikalischen Aktivitäten im Gottesdienst und Konzert. Entsprechend sind unsere Intentionen beim Bau dieses Meisterwerkes.

zur Disposition
Die Arbeiten
Martin Steiner beim Zusammenbau des Obergehäuses. Alle Teile sind fertig und werden in KW 36 auf das Untergehäuse gesetzt. Gut zu erkennen: Die Gestaltungsidee mit dem breiten und umlaufenden "Band".
Frieder Asch sorgt für guten Wind aus und in allen Kanälen.
Der stehende Magazinbalg ist eingebaut.
Orgelbauer Michael Hiss baut die fertig lackierten Stahlwellen in das Wellenbrett ein. Höchste Präzision und Fingerspitzengefühl ist erforderlich damit später die Spieltraktur sauber und fein gespielt werden kann.
Martin Steiner baut das Obergehäuse zuerst liegend.

Hier zu sehen: die Rückwand und die seitliche Turmfüllung.

15.8.07: Altgeselle Martin Steiner fertigt das massive Orgelgehäuse. Das Untergehäuse ist fertig und so gehen die Arbeiten am Obergehäuse weiter. Hier zu sehen das Mittelfries mit der für dies Orgel markanten "Rundung"
Martin Jäger - unser Windladenspezialist - brennt die Bohrungen der Stöcke mit unserem eigens angefertigten Brennkolben aus. Die eichenen Bretter werden so "ungefährlich" für die Zinnfüße der Pfeifen gemacht.
Karl-Heinz Hermann vernietet jedes einzelne Ärmchen an die eisernen und mit Sand gefüllten Wellen der Spieltraktur. Hier die Wellen (im Vordergrund noch zu sehen) des I.Manualwerk.
Andreas Reinbold fertigt die hölzernen Prospektpfeifen an. Die "Deckblätter" sind aus dem gleichen Holz wie das massive Eschengehäuse.

Neben ihm sind die vorgefertigten Windkanäle für die Weiterverarbeitung aufgestellt.

   
   
   
   
Die Windladen sind fast fertig: die Windkästen werden aufgeleimt. Danach wird die Innenfläche doppelt lackiert. Die Stöcke sind fertig, die Schleifen sind fertig und die Ventile müssen dann nur noch eingebaut werden.
7.8.07

Die Rückwand des Untergehäuses ist eingearbeitet. Die Lager für die Registermechanik sind eingezapft.

Freitag, den 20.Juli:

Frieder Asch fertigt den Magazinbalg, der später senkrecht in der Orgel seinen Platz finden wird.

Donnerstag, den 19.Juli:

Viele interressierte Gäste sind von der Gemeinde aus Kieselbronn angereist um sich über den Stand der Arbeiten in unserer Werkstatt zu informieren.

Pfarrer Mall begrüßte und OBM W.Brommer berichtete auch über die große Orgelbautradition in Waldkirch (seit 1799).

Windladenbauer Martin Jäger fräst die einzelnen Pfeifenlöcher. Auf jedes von ihnen steht später eine Pfeife.
Die Oberflächen aller Friese werden mit einer sogenannten Finiermaschine bearbeitet. Sie zieht wie bei einem Handhobel einen feinen Span von der Oberfläche.
Pfarrer Mall, die Organistinnen , Kirchengemeinderäte und Sponsoren zu Besuch in unserer Werkstatt am Freitag, den 13.Juli 2007.

Die Metallpfeifen sind alle fertig hergestellt und werden nun sorgfältig bearbeitet.

OBM H.Jäger erklärt wie ein Pfeifenrohlinmg zu, "Klingen" gebracht wird.

Es gab schon viel zu sehen: der Spieltisch ist einbaufertig.

Das Gehäuse ist im entstehen. Die Wellenbretter werden bald fertig sein.

OBM Heinz Jäger erklärt die Windladen. Die Kanzellenrahmen sind bereits verleimt und nun beginnen die Arbeiten zu den Schleifen /Stockbohrungen.

Es geht gut voran. Die Orgel soll Ende November eingebaut werden.

Gehäusebauer Martin Steiner hat den Grundrahmen der Orgel auf dem Werkstattboden ausgelegt. Nun baut er Stück für Stück die (im Bild rechts zu erkennen) einzelnen Gehäuseelemente auf dem Rahmen auf.
Windlandenbauer Martin Jäger bohrt die Löcher für die Fixierdübel der Stöcke.
Windladenbauer Martin Jäger leimt die sogenannten Dämme auf. Sie tragen später das ganze Gewicht der Stöcke und Pfeifen. Sie sollen den Abstand zwischen Windladenfundament und Stöcken immer konstant halten, damit die Schleifenmechnik immer leichtgängig und dicht funktioniert.
Die Spieltischchassis nimmt Formen an: Das Wellenbrett für die Pedalkoppel ist eingebaut, ebenso die Mechanik für die II / I Koppel. Jetzt folgen der Einbau der Klaviaturen und der Mechanik für die Pedalkoppelein- und Ausschaltung.
Die Rahmen auf denen später die Windladen ihren Platz finden werden an den Seiten von Martin Steiner eingazapft um maximale Festigkeit zu erreichen.
Windladenbauer Martin Jäger verleimt das Basis- und Bodenbrett der Windladen. Sie sind aus wasserfest verleimten lettischem Birkensperrholz in bester Qualität.
Orgelbauer Martin Steiner und Auszubildender Lorenz Schwörer richten auf unserem Holzplatz das Eschenholz für das Gehäuse zu. Hierbei sind jahrelange Erfahrung und
Windladenbauer Martin Jäger fertigt die Kanzellenrahmen - das "Herz" der Orgel - hier noch offen und sichtbar.
Frieder Asch bei der Herstellung der Kleinteile für die Querkoppel. Winkelbalken dazu im Hintergrund.
Der Speiltsich ist bereits gut zu erkennen: die Lagerungen der Wippen, Fusstritte und der Schwelltritt.
Hier übernimmt Martin Jäger die Teilung vom Teilungsstab für die Längsfriese der Windladen. Sie bestimmen an welcher Stelle Nuten für die Kanzellenabtrennung eingefräst werden.
Windladenbauer Martin Jäger verleimt hier die Seitenwangen der Windladen. Auf dem Tisch im hinteren Teil des Bildes liegen die wichtigsten Instrumente des Windladenbauers: die Teilungsstäbe. Sie geben die genaue Teilung der Abstände auf der Windlade vor.

Pfarrer Mall zeigt: hier soll die neue Orgel hin!

Spieltischbauer Frieder Asch beim Abnehmen der Maße für den Spieltisch.

Rechts von ihm der Gesamtplan und im Vordergrund die ersten Winkelbalcken.

Spieltischbauer Frieder Asch erklärt Lorenz Schmidt die nächsten Arbeiten. Er wird die ersten Vorarbeiten für die Abstrakten im Spieltischbereich erledigen. Dazu gehören z.B das Ablängen von Abstrakten und das Vorbereiten der Mechanikelemente für den Einbau in den Spieltisch. Im Hintergrund gut zu erkennen sind die Pläne im Maßstab 1:10. Sie werden mittels CAD auskonstruiert und auf einem Großformatplotter ausgedruckt.
Alle Teile für die Windladen sind im Rohschnitt aufgestapelt um sie mit der Raumluft zu aklimatisieren.
Windladenbauer Martin Jäger hat die Schleifen roh zugeschnitten und lagert sie nun hängend bis sie weiter verarbeitet werden können.
Die Evangelische Stephanuskirche in Kieselbronn
Die Texttafel an der Kirchhofmauer.
Ortstermin
am Donnerstag, den 16. November 2006:

Pfarrer Markus Mall erklärt die verschiedenen Möglichkeiten zu den anstehenden Umbauarbeiten an der Empore.

Kontakt:

Evangelische Kirchengemeinde Kieselbronn
Pfarrer Markus Mall
Zwingerhof 2
D-75249 Kieselbronn
Telefon: 07231/51936, Telefax: 07231/562407

E-Mail:

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Internet: www.Kirche-Kieselbronn.de

Hier zu sehen: die alte Emporensituation. Was bleiben wird: die seitlich umlaufende Empore - neu gestaltet. An der Kirchen -Seitenwand wird die neue Jäger & Brommer Orgel wie eine "Schwaldbennest-Orgel" ihren Platz finden.

Vom Kirchengemeinderat:
Ulrich Rehm und Rudolf Mehl,
vom Arbeitskreis "Neue Orgel": Willi Lötterle.
Von der Landeskirche
Herr OSV Dr. M. Kares und Kirchenbauoberamtsrat Dunke.

OSC Dr. Martin Kares studiert die ersten Konstruktionszeichnungen zur neuen Orgel.
Die "alte"Orgel seit Anfang der 70er Jahre. Sie wird wohl umgebaut und wird eine "neue" Heimat finden.

Erbauer Fa. Kemper 1964

Der alte Lettner mit der Orgel bis 1961.

Erbauer der abgebildeten Orgel: Ziegler - Steinsfurt 1914

Die Emporensituation bis 1961.
 


Dispositionsvorschlag vom 1.8.2003 / 17.10.2005
per Absprache mit Herrn OSV Dr. M.Kares:

I.Manual – C-g³

1. Bourdon 16’ C-g’’’ in Tanne alt aus B..
2. Prinzipal 8‘ in 85 % SnPb. C – Fs alt aus B.
3. Rohrflöte 8‘ C –H alt aus B. c° - g’’’ 18 % gehämmert mit aufgelöteten Rohrdeckeln
4. Oktave 4‘ in 75% Sn
5a. Quinte 2 2/3‘
5. Sesquialter II in 60% Sn
6a. Oktave 2‘
6. Mixtur 2‘ 4f. in 75% SnPb.
7. Trompette 8’

II. Manual – Schwellwerk - C-g³

8. Gedeckt 8‘ C – h’ in Tanne alt aus B. ab c‘’ neu 18% SnPb, gehämmert.
9. Salizional 8’ in 85% SnPb. C – H mit Gedeckt 8’
10a. Vox Coelestis 8‘ ab e° in 75% Sn
10. Flauto amabile 4‘ in Holz ab c’’ in 40% SnPb.
11. Piccolo 2‘ in 70% SnPb.
12. Sifflöte 1 1/3‘ in 70% SnPb.
13. Oboe 8‘ C-H halbe Länge, französische Bauart.
Tremulant

Pedal C-f’

1a. Subbass 16’ Transmission
2a. Oktavbass 8’ Transmission
3a. Gedecktbass 8‘ Transmission
4a. Choralbass 4‘ Transmission
7a. Trompette-Bass 8‘ Transmission

Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P

 

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