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Tuniberg的巴洛克珍宝 PDF 打印 电子邮件

Die St. Remigius-Kirche in Merdingen erhält eine neue Orgel.

Zu den aktuellen Arbeiten
Die Vorbereitungen
Der Blick in die Kirche

Merdingen im Internet - Links zu Vereinen und mehr

Hier Infos zur Gemeinde in Merdingen:

www.merdingen.de

Besuchen Sie: www.se-merdingen.de


Orgelgeschichte Merdingen

Auszug aus dem „Pfarr- und Gemeindeblatt Merdingen“: von Prof. Hermann Brommer.

Ein großes Anliegen der Pfarrei muss verwirklicht werden: Die Wiedererrichtung einer Orgel auf der unteren West-Empore.

Warum? Schon 1986 wurden die technischen und klanglichen Mängel der vorhandenen Kirchenorgel vom Erzbischöflichen Orgelinspektor Prof. Dr. Hans Musch festgestellt und beklagt. Aber schon jahrzehntelang vorher lassen sich Klagen über Mängel der Orgel und die schlechte Unterbringung des Kirchenchors nachweisen. Merdingen besitzt zwar eine der kostbarsten barocken Landkirchen in Südbaden, aber die musikalischen Verhältnisse darin grenzten lange Zeit an einen Notzustand und waren für alle Ausübenden eine Zumutung. Das ist bis heute musikalisch und pastoral unzulänglich geblieben. Es ist gut, die Sachlage in Erinnerung zu rufen. Darum soll die Merdinger Orgelbaugeschichte aus den vorhandenen Quellen der Archive kurz dargestellt werden ...

lesen Sie weiter zur Orgelgeschichte


Die Arbeiten:

Mit Freude an der Arbeit: Gerhard Rinderle bei der Intonation der Zungenregister.

Vorankündigung: Sonntag, den 9.September 2007, ist bundesweit der "Tag des Denkmal". In diesem Jahr sind kirchliche Bauten als Thema auserkoren. Die Merdinger Kirche wird daher am 9.September offen sein. Nähere Informationen dazu dann kommende Woche an dieser Stelle.

Unser Geheimtipp: in Merdingen ist am Wochenende um den 9.September auch das grosse Weinfest. Es gibt alles was das Herz begehrt. Ein doppelter Grund nach Merdingen zu fahren.

Wir wünschen Ihnen abermals ein frohes und erholsames Wochenende Ihre Waldkircher Orgelbaumeister H.Jäger & W.Brommer und unsere Mitarbeiter/innen.

Herr Orgelsachverständiger Prof.Bernhard Marx war am 28.8. wieder zu Besuch, um sich über den Fortgang der Arbeiten vor Ort zu informieren. Langsam aber sicher gehen nun die Arbeiten in Merdingen zu Ende.

Wir freuen uns auf den 7.Oktober 07: Die Orgelweihe.

Die Zungen werden nun intoniert.
Freitag, den 24.August 2007:

Abermals zu Besuch Organist Ulrich Reinhardt (http://www.cisdur.de) und sein Bruder Thomas Reinhardt vom Arbeitskreis Hausorgel der GdO (http://www.gdo.de/hausorgel/ )

Herr Ulrich Reinhardt ließ die Trompeten festlich erklingen.

Kommenden Montag gehen dann die Intonationsarbeiten an den Zungen weiter.

Wir wünschen Ihnen allen ein sonniges und friedliches Wochenende

Ihr

Heinz Jäger & Wolfgang Brommer und alle unsere Mitarbeiter/innen.

Die "Posthornkröpfungen" der Trompette haromique 8' im Schwellwerk.
Auch die Pfeifen des Recit sind eingebaut.

Gedackt 8’ C-h in Fichte/Kirschbaum, ab c’ in 18% Sn
Cornet 4 fach ab c’ in 35%Sn
Cromorne 8’ in Bass/diskant Teilung bei c’/cis’

Die Pfeifen im Hautwerk sind nun alle eingebaut!

Gerhard Rinderle baut die Zungenpfeifen des Hautwerk ein.

Trompette 8’ Bauart Silbermann, Becher in 75 %Sn, Trennung in Bass/Diskant

Dienstag, den 21.August 2007:

Herr Orgelsachverständiger Prof.Bernhard Marx war wieder zu Besuch. Das Orgelspiel an unserer Orgel und die Klänge gefallen ihm sehr.

Die Arbeiten an den Zungenregistern haben begonnen. Weitere Bilder dazu kommen bald.
So war es einmal...
Die Porzellanschildchen sind fertig.

Die Labialregister in schwarz, die Lingualregister in rot und die Koppelschildchen in blau.

Ein Koppelschild fehlt auf diesem Bild! Erraten Sie welches Schildchen fehlt?

Wenn ja dann senden Sie uns eine kurze email mit Ihrer Postanschrift und wir werden uns mit der Zusendung der Orgelfestschrift revanchieren.

Samstag, den 18.August, 2007

Kaum zu glauben aber wahr:

Wir hatten weiteren Besuch aus Asien, Frankreich und Belgien. Aus Taiwan kam Herr Hsu und spielte unsere Orgel. Pianistin Marie-Laure Muller aus Saverne im Elsass begleitet Herrn Hsu. Hr.Bennoit aus Belgien freut sich über die Klänge dieser Orgel.

Wir freuen uns, dass unsere Orgel eine so grosse Aufmerksamkeit erfährt und dies schon vor der Orgelweihe.

Die handgeschriebenen Porzellan-Schildchen für die Manubrienbretter sind fertig. Diese werden im Laufe dieser Woche am Spieltisch angebracht.
Freitag, 17.8.07:

unsere Orgel ist noch nicht fertig... und wir bekommen weiteren Besuch. Das freut uns natürlich. Heute an der Orgel: Regionalkantor a.D. Franz Leinhäuser -Oberwesel. Ein sehr guter Konzertorganist .

Herr Prof.B.Marx war heute zum weiteren Abhören der Orgelklänge ebenfalls in Merdingen. Die Orgel wächst und die Begeisterung auch!

Dienstag 14.August 2007:

das 250.Bild!

Heute zu Besuch und an der Orgel : Organistin Frau Li, Ying Gu und Organist Ulrich Reinhardt.

OBM Heinz Jäger und OBM Wolfgang Brommer freuen sich über das meisterliche Orgelspiel.

Noch sind nicht alle Register eingebaut und intoniert. Für die Arbeiten vor Ort und im Kirchenraum nehmen wir uns sehr viel Zeit. Das hörbare Endergebnis ist entscheidend.

14.8.07: auch Organist Ulrich Reinhardt aus Kollnau "testet" die Merdinger Orgel. Die Freude am Orgelspiel und den Klängen ist ihm anzusehen.
14.8.07: Frau Li beim ersten Orgelspiel an der Orgel in Merdingen. Die warmen und feinen Klänge begeistern unseren Besuch aus Asien.
Montag, den 13.August 2007:

Herr Erzb.Orgelsachverständiger Prof.Bernhard Marx an unserer Orgel.

Er ist von den Klängen und vielen Klang -Kombinationsmöglichkeiten sehr begeistert.

Heute wieder zu Besuch -wie an jedem Tag- PGR Vorsitzender Josef Hintereck. Als gelernter Schreinermeister begutachtet er täglich unsere Arbeiten an Holz und mit den Klängen. Er ist sichtlich sehr zufrieden und freut sich mächtig auf den 07.Oktober 07 - " das wird ein denkwürdiger Festsonntag".
7.8.07

OBM H.Jäger schneidet die Pfeifen des Cornett "auf Ton" = auf Länge.

Montag, 6.8.07

Karl-Heinz Hermann und Lorenz Schwörer liefern die nächsten Pfeifen - hier die Becher der Posaune 16'.

Stand heute: 16 Register sind eingebaut und intoniert. Dienstag geht es dann weiter....

Besuchen Sie

http://www.se-merdingen.de

Freitag, den 3.August 2007:

wir - alle Mitarbeiter/innen von Jäger & Brommer - wünschen Ihnen ein frohes und sonniges Wochenende und einen erholsamen Sonntag.

Montag 6.August ist "Tag der Mechanik", bevor es am Dienstag, den 7.August, mit der Intonation weitergeht. Herzliche Grüße und besuchen Sie uns

Ihr

Heinz Jäger & Wolfgang Brommer und Mitarbeiter/innen

2.8.07:

Gerhard Rinderle im SW (Schwellwerk).

Gut zu sehen, das gehämmerte Pfeifenmaterial und die "ordentlichen" Mensuren.

Alle Pfeifen haben genügend Platz zum "Sprechen" und sind bestens aufgestellt.

Donnerstag, 2.8.07

im Schwellwerk werden die nächsten Register eingebaut und intoniert. Heinz Jäger hört die einzelnen Töne ab.

OBM Heinz Jäger am Spieltsich beim weiteren Abhören der Töne. Im Vordergrund die nun zugelötete Flûte 4' des Hauptwerks.
Mittwoch, 1. August 2008:

Herr Prof.B.Marx war in der Kirche und wir sind alle froh und dankbar, dass er mit unserer Arbeit sehr zufrieden ist. Nun kann die Intonation weitergehen.

Hartmut Reiser ist nicht hinter Gittern - ganz im Gegenteil ...

Die Klang-Künstler - unsere Intonateure:

(v.l.n.r.)

Gerhard Rinderle

Heinz Jäger

Hartmut Reiser

Restaurator Sebastian Wirth mit den von ihm vergoldeten Schleierbrettern.
Ein Bild noch vor dem Abbau mit den Intonateuren Heinz Jäger und Hartmut Reiser
Mittwoch: 1.August 2007:

der Orgelproskept von der seitlichen Kanzel aus fotografiert.

Dienstag 31.Juli 2007: die "Merdinger" nach dem Abbau des Gerüsts. Nun zeigt die neue Orgel ihr endgültiges Gesicht. Allen fleissigen Mithelfern aus Merdingen sei unser Dank. Nun sind die Orgelbauer wieder am Werk.
OBM Heinz Jäger im Hauptwerk beim Intonieren der FLûTE 4'.
Die Intonationsarbeiten gehen weiter....
30.7.07: es ist soweit - die vergoldeten Schleierbretter werden an der Orgel angebracht.
28.7.07: Malermeister und Restaurator Sebastian Wirth bei den letzten Arbeiten... Hier das Polieren mit Achatstein des mittleren Schleierbretts.
26.7. und 27.7.: auch Gerhard Rinderle hilft mit beim Zulöten der gedackten Pfeifen.
Datum im Bild ist falsch. Heute haben wir den 26.Juli 2007: Hartmut Reiser lötet die gedackten Pfeifen zu.
Prof.Marx beim Abhören der einzelnen Register: Ton für Ton wird jede Pfeife angespielt!
Prof.Marx begutachtet unser Pfeifenwerk.
Mittwoch, den 25.Juli 07:

Herr Erzb.Orgelinspektor

Prof.Bernhard Marx

inspiziert unsere Arbeiten.

"Das wird eine tolle Orgel!"

Die Verpflegung durch die <Merdinger> ist hervorragend. Ein DANK an alle guten Geister im Hintergrund. Vom leckeren Kuchen , Kaffee bis hin zu bestem hausgemachtem Merdinger Rotwein - uns fehlt es an nichts!
24.7.07: die Intonationsarbeiten gehen weiter - hier im Schwellwerk.
Gerhard Rinderle führt die Orgel den "Reisenden" der Seelsorgeeinheit Tuniberg am Seelsorgetag 22.7.07 vor.
Montag, den 23.7.2007:

über das Wochenende wurden die Handschuhe gewaschen... Nun gehen die Intoantionsarbeiten vor Ort weiter.

Sonntag, den22.Juli 2007: heute war Tag der Seelsorgeeinheit und etwas 100 Besucher wurden von Prof.Hermann Brommer in die Kunstgeschichte der St.Remigius-Kirche eingeführt.

Gerhard Rinderle - auf der Orgelempore hört gespannt zu und: als Überraschung wurden die ersten Klänge den Besuchern zu Gehör gebracht. Gemeinsam wurde mit der Orgel das "Te deum" gesungen.

Die Andreas Silbermann-Orgel von 1731
(III Man /26 Reg) in Ebersmünster -Elsass.

Meister Jäger schaut wie damals Meister Silbermann in den Kirchenraum.

Hartmut Reiser und Heinz Jäger bei der Schalldruckmessung der Silbermann-Orgel in Ebersmünster.
Ein Blick von der Orgel hinunter in den wunderbaren Kirchenraum von Ebersmünster. OBM Heinz Jäger und Intonateur Hartmut Reiser bereiten die Aufnahmegeräte vor.
Donnerstag, den 19.Juli 2007: ab 17Uhr waren wir in Ebersmünster, um im direkten Vergleich unsere Orgelklänge mit den Klängen in Ebersmünster zu vergleichen.

Unsere Orgel in der Barock-Kirche zu Merdingen ist entsprechend unserer musikalischen Intention und Aussage konzipiert. Die historischen Vorbilder in Barockkirchen und den darin befindlichen Orgeln (wie z.B. der Meister A. und J.A.Silbermann ) bestätigen unser Vorgehen mit Umsetzung. Die Ausarbeitungen unserer barocken Instrumente und deren musikalische Aussage entsprechen den historsichen Vorbildern und stehen denen in nichts nach!

Die Merdinger Orgel wird den gestellen Aufgaben "hörbar" voll und ganz gerecht.

 

Sebastian Wirth während der sehr diffizilen und aufwendigen Vergoldung.
Nach dem gelben folgt das rote Poliment
Restaurator Sebastian Wirth arbeitet derzeit intensiv an den Vergoldungen der Schleierbretter: hier zu sehen - gelbes Poliment wird aufgetragen.
Donnerstag, den 19.Juli 2007:

Orgelbaumeister Heinz Jäger hört die ersten Probetöne im Kirchenraum ab.

Ohne zu übertreiben: Es ist fantastisch, wie sich die Klänge in dem für Orgelmusik hervorragend geeigneten Kirchenraum entfalten. Es wird - wie uns jetzt schon sachkundig bestätigt wird -

eine "Jahrhundert-Orgel".

18 + 19.7.07: Gerhard Rinderle beim Einbau der Prinzipalpfeifen.

Zu sehen auch: alle Metallpfeifen sind gehämmert und nach oben hin ausgedünnt.

18.07.07: Intonateur Hartmut Reiser bei den Arbeiten an den Prinzipalpfeifen.
Mittwoch, den 18.Juli 07:

OBM Heinz Jäger mit Intonateur Gerhard Rinderle besprechen die ersten und nächsten Arbeitsschritte zur Intonation.

Frau Martin vom Erzb.Bauamt inspiziert heute (17.7.07) unsere Arbeiten in Merdingen.

Nun zu sehen: die Spielanlage und die rückwärtig geschlossenen Füllungen des Schwellwerks. Die Schweller gehen seitlich auf. Die ersten Hörerlebnisse begeistern. Alle sind sehr zufrieden!

Orgelbauer und Intonateur Gerhard Rinderle prüft die Registerzüge und den "Wind" . Die Intonationsarbeiten beginnen nun MITTWOCH, den 18.Juli 2007.

(p.s. dies ist übrigens das 200.Bild unseres Orgel-Tagebuchs Merdingen)

Elektromeister Reinhold Stein aus Merdingen bei der Installation der Elektrik für unsere Orgel.

Hier gehts zu seiner Homepage:

www.elektro-stein.com/

Alles ist vorbereitet zur Intonation.
Dienstag, den 10.Juli:

Die Stukkateurfirma Imbery aus Merdingen stellt das Gerüst auf, welches für die Intonationsarbeiten an den Prospektpfeifen erforderlich ist.

Hier geht's zum Webaufritt der Firma Imbery: www.fassaden-imbery.de/

Montag, den 9.Juli 2007:

Die fehlenden Prospektpfeifen sind eingestezt. PGR Vorsitzender J.Hintereck und Xaver Bärmann begutachten die "anscheinend" fertige Orgel.

Die ersten Innenpfeifen wurden heute ebenfalls eingebaut: Prestant 8' Innenpfeifen und Cornett des Hauptwerks.

OBM Uli Sekat ist weiter mit der Elektrik und Elektronik beschäftigt. Im Laufe der Woche werden dann noch die restlichen Pfeifen und Füllungen angeliefert.

Freitag,den 6.Juli 2007

Die Prospektpfeifen sind bis auf die vorderen 2 grossen C-  und Cis des Principal 8' eingebaut. Die ersten Töne erklangen heute in der St.Remiguius-Kirche.
Die Arbeiten zur Intonation werden ab dem 17.Juli durchgeführt.
Anblick von unten. Die Prospektpfeifen sind zum besseren Schutz noch mit einer Folie ummantelt. Diese wird zum Beginn der Intonationarbeiten entfernt.
Orgelbauer Andreas Reinbold hilft bei der Anlieferung der Prospektpfeifen mit.
Die übersichtlichen und gut zugänglichen Spieltrakturen sind eingebaut.
Vorne zu sehen die Stöcke des Recit.
Ein Blick vom Altar zur Orgel. Noch ist das unter der Doppelempore situierte Schwellwerksgehäuse zu sehen. Später wird man das Schwellwerk nur noch hören. Das "Recit" sitzt im Untergehäuse mit Schwelltüren im vorderen Kranzbereich. Das Pedalwerk ist hinter dem Schwellgehäuse (Grosspedal) und das Kleinpedal mit auf der Hauptwerk-Lade angeordnet.
Orgelbaumeister Wolfgang Brommer setzt hier mit Spieltischbauer Frieder Asch den Spieltisch ein. Als nächstes wird der Trakturkanal zwischen Hauptwerksgehäuse und Schwellwerksgehäuse eingebaut.
Der erste Eindruck "von unten". Noch kann man durch das offene Dach des Mittelhauptes durchsehen. Elegant und gleichzeitig imposant stellt sich das Orgelgehäuse im Raum dar. Zu beachten und hier gut zu sehen: Unsere Idee, das Orgelgehäuse der Wölbung der Emporenbrüstung folgen zu lassen. Der "Orgel-Kranz" ist gebogen (6° Winkel).
Pfarrer Moosmann freut sich auf die neue Orgel. Die hervorragende handwerkliche Arbeit spricht für sich und begeistert Pfarrer Moosmann. Die klangliche Seite wird sich bald "hörbar" machen.
Gruppenbild aller tatkräftigen "Merdinger", die am heutigen Tage / Abend mitgeholfen haben, die Orgelteile auf die Empore zu schaffen.

29 fleissige Männer halfen mit, die schweren Teile sicher auf die Emporen zu bringen. Unser Dank allen Mithelfern wie Herrn Josef Hintereck und Herrn Xaver Bärmann für die Vorbereitungen der Orgelrutsche!

Freitag, 29.Juni 2007:

20.30 Uhr: das Orgelgehäuse steht  und das schwere Mittelhaupt wurde zielsicher aufgesetzt!

Ab Montag, den 2. Juli beginnen wir mit der technischen Montage der Orgelmechanik.

Die großen Seitentürme der Orgel werden von Schreinermeister Jürgen Lay und OBM Uli Sekat fixiert.
Die Montage des Gehäuses beginnt: Orgelbaumeister Wolfgang Brommer leitet den Aufbau.
Die "Merdinger Orgelrutsche" hilft sehr beim Aufwärtstransport der schweren Orgelteile.
Viele Helfer aus der Gemeinde sind gekommen, um uns beim Abladen und beim Transport der Orgelteile auf die Empore zu helfen.
Die St.Remigius - Kirche in Merdingen am Tuniberg wartet bereits auf die Ankunft der Orgelteile.
Freitag, den 29. Juni 2007: Um 14.00 Uhr verladen wir die Orgelteile in den LKW. Vorsichtig werden die Teile im Lastwagen fest verzurrt.
Donnerstag, den 28.Juni 2007:

es geht los... Im Hintergrund die erweiterte Rampe, um die 3 schweren Häupter auf die oberste Empore zu ziehen.

Josef Hnitereck und OBM Uli Sekat messen den Hauptwerksturm aus.

Freitag, den 29.6.07 werden ab 17 Uhr die restlichen Orgelteile angeliefert und gleich montiert.

Das Schleierwerk ist fertig und die "Merdinger Weintrauben" sind an der Orgel. Weltberühmt ist Merdingen am Tuniberg für seine hervorragenden Weine: "Merdinger Bühl", ein Rotwein der Extraklasse. Wir freuen uns auf die Montage und die kulinarischen Köstlichkeiten in und aus Merdingen.
PGR-Vorsitzender J.Hintereck und Xaver Bärmann erkundigen sich in unserer Werkstatt nach dem Fortschritt der Arbeiten. Am Freitag, den 29.Juni, werden wir nun die restlichen Orgelteile in die Merdinger St. Remigius Kirche bringen und aufstellen.
Orgelbauer Andreas Reinbold und OBM Uli Sekat tragen das Color - Öl auf eines der Turmhäupter auf. Nach einer kurzen Einwirkzeit (ca. 30 min) wird es mit einem Flies eingepadet und schliesslich wird mit sauberen Baumwolltüchern das überschüssiges Öl abgerieben.
Der "Prospekt" wird weiter eingebaut. Die Schnitzereien am Mittelturm sind angebracht. Nach dem Abbau werden diese vergoldet.
Die Arbeiten zur Vormontage dauern an...

Aber wir sind bald fertig und dann beginnt der II.Teil der technischen Montage.

Hier zu sehen: die einrastrierten Prospektpfeifen des linken und rechten Aussenturms und des Mittelturms.

Orgelbauer Martin Jäger rastriert die Prospektpfeifen ein. Dabei ist höchste Genauigkeit und sorgsamer Umgang mit den schweren und empfindlichen Prospektpfeifen gefragt. Das Haupt des Mittelturms ist bereits auf seinem Platz. Jetzt folgen noch Arbeiten zum Einbau der Holzpfeifen und die abschliessende farbliche Fassung der Orgelteile des Obergehäuses.
Unser Schreinermeister Jürgen Lay und Auszubildender Karl Heinz Herrmann vermessen hier die Prospekt-Lisenen. Im nächsten Arbeitsschritt setzen wir die Häupter auf das Hauptgehäuse auf.
Noch liegt das grosse Mittelteil auf dem Kopf... aber nicht mehr lange.

Die letzten Arbeitsschritte und die Vormontage in unserer Werkstatt beginnen.

Karlheinz und Bernhard verputzen die zwei grossen Häupter der beiden Aussentürme.
Die technische Montage in der Kirche läuft weiter und parallel bauen wir das Obergehäuse in der Werkstatt auf. Dazu haben wir den Hauptwerkskranz auf dem Boden ausgerichtet und setzen jetzt nach und nach die restlichen Gehäuseteile (Seiten- und Rückwand, Häupter und Dächer) zusammen.
Das Schwellwerksgehäuse ist zusammen gebaut. Später wird man es so von unten nicht mehr sehen können.

Die Montagearbeiten Teil I werden vor Pfingsten noch beendet sein. Die grossen Gehäuseteile des Hauptwerks werden dann nach Pfingsten geliefert.

Frieder Asch und Andreas Reinbold fügen die Gehäuseteile des Schwellwerks zusammen.








22.Mai 2007:

aktuelles Panoramabild aus der Kirche:
OBM Wolfgang Brommer steht im Bereich der Empore, auf dem im zweiten Montageabschnitt das Hauptwerk aufgebaut wird. OBM Heinz Jäger richtet das Schwellwerksgehäuse aus. Die Windladen des Schwellwerks liegen bereits im unteren Tragekranz.

Zum Vergrössern bitte hier oder auf das Bild klicken ...

Montag, den 21.Mai, 18.30 Uhr:

Alle Teile sind auf der Empore.

Unser Dank gilt den vielen kräftigen Helfern der Kirchengemeinde St.Remigius.

Mit Muskelkraft wurden die schweren Transportkisten und die Orgelteile auf der "Orgelrutsche" nach oben gezogen.

Das hervorragend vorbereitete Gerüst zur "Orgelrutsche" wurde von der renommierten Merdinger Naturholzschreinerei Xaver Bärmann errichtet.

Zur Naturholzschreinerei:

Montag, den 21.Mai, 14.00 Uhr:

Ab heute Nachmittag wird der LKW mit allen Teilen des Pedals, des Schwellwerks und der ersten Teile des Untergehäuses beladen.

Samstag, den 19.Mai 2007: Die "Orgelrutsche" steht.
Ab Montag werden hier die Teile des Pedalgehäuses und des Schwellwerks aufwärtsgezogen.
Viele tatkräftige Helfer erstellen unter der Aufsicht von PGR Vorsitzenden J.Hintereck und der fachmännischen Leitung von Schreinermeister Xaver Bärmann die "Rutsche" für den Transport der großen Orgelteile auf die Empore.
Mittwoch, den 16.Mai:

In den grossen Schwellwerkskranz wird Color - Öl eingelassen. Zum Glück ist morgen Feiertag: Christi Himmelfahrt - so können alle behandelten Teile ruhen und das Öl aushärten. Ab Freitag, den 18.Mai, werden wir den zweiten Arbeitsgang durchführen: Auftragen der Versiegelung durch Hartöl.

Montag, den 21.Mai: Anlieferung der schweren Orgelteile in die Kirche Merdingen.

Ab Dienstag, den 15. Mai:

In der Werkstatt haben wir die Oberflächenbehandlung mit Coloröl begonnen. Dieses Coloröl wird zuerst gleichmäßig auf der gesamten Fläche verteilt. Nach einer Eindringzeit von ca. einer halben Stunde wird es dann mit einem Pad eingepaddet und schliesslich das überschüssige Öl mit einem Baumwolltuch abgerieben. Orgelbauemister Uli Sekat und Orgelbauer Andreas Reinbold bei der Orbeflächenbehandlung.

Dienstag, den 15. Mai -vormittags:

Der Motorkasten und alle Anschlüsse im Turmgewölbe haben wir heute zusammengebaut. Unten das Gehäuse für den Orgelmotor, dann der Balg für das Hauptwerk, in der Mitte sitzt der Balg für das Schwellwerk und ganz oben der Balg für das Pedalwerk.

Hier setzt Orgelbauer Martin Steiner das Rollventil des Schwellwerkbalges zusammen. Insgesamt hat die Balganlage 3 Rollventile, die den zuströmenden Wind vom Orgelmotor in die Bälge regulieren.
Donnerstag, den 10.Mai 2007:

Die fleissigen Helfer aus Merdingen, nachdem sie die heute angelieferten ersten Orgelteile auf die Empore gebracht hatten.

PGR-Vorsitzender J.Hintereck steht an der "Not-Lösungs-Orgel". Dieser Zustand wird sich nun bald ändern!

Orgelbaumeister Uli Sekat verteilt den feinen Quarzsand, auf dem der grosse Windmotor - ein Langsamläufer - zu stehen kommt.

Im Hintergrund der grosse Windabgangskanal und Hauptwerk-Schwimmer-Balg.

Die Windkanäle und der Windmotor auf der Orgelempore.
Donnerstag, 10.Mai 2007:

es ist soweit - die Montage beginnt!

Der 116kg schwere Orgelmotor muss als erstes Teil auf die Orgelempore gebracht werden.

  Samstag, den 5.Mai 2007: der Kirchenchor St.Remigius Merdingen zu Besuch in unserer Werkstatt!

Die Bilder dazu kommen später.

Orgelbaumeister Heinz Jäger beim Vorintonieren der Holzpfeifen. Eine sehr zeitaufwendige Arbeit.
Die Posaune 16' des Pedalwerks (Grosspedal) ist eingebaut . Die weiteren Pfeifen werden nun Pfeife für Pfeife einrastriert.
Im Schwellkasten sind die Zungenpfeifen der Oboe und Trompette harm. eingebaut.
Klaus-Dieter Kienzler mit den ersten fertig geschnitzen Schleierbrettern.
Andreas Reinbold beim Einbau der Gambe 8' im Schwellwerkdach.
Freitag, den 20.April 2007:

Vor-Ort-Besprechung mit allen Hauptverantwortlichen (Erzb.Ordinariat, Denkmalamt, Pfarrgemeinde, Orgelbauer) zum Thema Oberfläche des massiven Eichengehäuses. Endergebnis:

Farbton - Color-Öl 2110-08 von BIOFA, angepasst an die Farbe der hölzernen Beichtstühle, Türen und Sitzbänke.

 

Vor Ort mit einigen Musterbrettern:

vorbehandelt mit Lasuren und Colorölen.

Mittwoch,
den 18. April 2007:

Der Pfarrgemeinderat und Gäste aus Merdingen in der Orgelbauwerkstatt.

Zu sehen:
Alle sind zufrieden!

Orgelbaumeister Heinz Jäger erklärt die Technik und was bereits fertig ist.
Im Intonierraum erklärt OBM H. Jäger die Kunst des Intonierens. An Hand von Klangbeispielen konnten die Gäste hören, welch besonderen Klänge die Merdinger Orgel hervorbringen wird.
Alle Pfeifen sind aus gehämmerten Zinn/Blei-Legierungen angefertigt - nach oben hin ausgedünnt. Die Gedackten werden zugelötet. Die Bleikerne sind á la Silbermann gefertigt .

 

Orgelbauer Martin Steiner nimmt hier die Durchmesser der Zungenregister ab. Sie stehen im Schwellwerk der Orgel. Die größeren Zungenbecher des Pedals werden mit einem sogenannten Hochraster versehen. Dazu in ein paar Tagen mehr ...
Um die Mechanik in der Orgel einzustellen, haben wir ein Proberegister auf die Hauptwerkslade gestellt.
Die O-rgel-lympischen Ringe ? Nein, diese Ringe werden gebraucht, um die Kranzprofile herzustellen.
Kunstschnitzer K-D. Kienzler arbeitet am Schleierwerk: Er modelliert erst ein Modell aus Ton, um die genauen Proportionen festzulegen. Anhand dieses Vorbilds können später die Schleierbretter aus Lindenholz geschnitzt werden.
Orgelbaumeister Wolfgang Brommer passt die fertigen Profile am mittleren Hauptkranz ein.
Die wirklich grossen Turmprofile werden zum Fräsen vorbereitet. Schreinermeister Jürgen Lay hat die schwierige Aufgabe, diese Grossprofile genau anzufertigen. Insgesamt braucht es 12 dieser grossen Ringe um das komplette Profil der Aussentürme aufzubauen.
Das Manubrienbrett Cis-Seite mit der fertigen Signatur. Die Unterschriften sind original und in einem aufwendigen Verfahren direkt in das Manubrientbrett eingefräst und schwarz eingefärbt.
Die Füllungen des Pedalgehäuses sind eingebaut. Hier schön zu sehen ist das Gitterwerk aus Massivholz. Es dient der besseren Klangabstrahlung der Pedalregister.
Hier verleimt Jürgen Lay die Hauptkranzfriese der Rundtürme. Sie sind der Unterbau für die großen Kranzprofile aus massiven Eichenholz.
Der Subbass ist bis auf die tiefe Oktave eingebaut. Jetzt folgen die große Oktave und die zwei Zungenregister Bombarde 16’ (Becher in Fichtenholz, Kehlen beledert, ab c° in voller Länge) und die Trompette 8’ (franz. Bauart, Becher in 75% Sn).
Die Füllungen des Untergehäuses sind soweit fertig. Hier werden sie von Orgelbauer Tristan Lebherz in die jeweiligen Gehäuseausparungen eingesetzt.
23. März 2007: der Winter ist zurück. Es hat geschneit - alles ist weiß. In der warmen Werkstatt hobelt Lorenz Schwörer die Schleierwerk-Rundlinge eben. Diese gehen dann zum Kunstschnitzer K.-D. Kienzler.
Der Subbass 16' ist ausgelegt und die notwendigen Raster werden angefertigt.
Der Kranz des Schwellwerkes ist fertig und wurde auf das Gehäuse aufgesetzt. Nun folgt der Einbau der Schwellermechanik.
Hier die Schleierbretter in "roh"-Form. Im nächsten Arbeitsschritt werden sie mit einem Schiffhobel verputzt, dann auf die richtige Breite geschnitten, um von Kunstschnitzer Klaus-Dieter Kienzler in die endgültige Form "gebracht" zu werden.
Sonntag, 18. März 2007 - nach dem Gottsdienst in der St. Remigius-Kirche:
Die beiden Geburtstagsjubilare
Pfarrer Josef Moosmann &
Prof. Hermann Brommer

Wir gratulieren Pfarrer Moosmann und Herrn Brommer zu ihrem Geburtstag.

Wir wünschen beiden alles GUTE, GESUNDHEIT und weiter eine frohe SCHAFFENSKRAFT.

Das Schnitzwerk:

Die vorgefertigten Lindenholzstreifen werden auf den speziell dafür angefertigten Rundschablonen Stück für Stück verleimt.

Schreinermeister Jürgen Lay beim Zusammenfügen der Turmhüte. Sie sind in traditioneller Zinkenverbindung ausgeführt, um maximale Stabilität zu gewährleisten.
Martin Steiner und Lorenz Schmidt bauen die Schwellertüren ein. Eine Präzisionsarbeit, da die Türen später absolut geräuschfrei auf- und zugehen müssen.
Der Spieltisch unserer Orgel in Merdingen "à la Silbermann"

ist fast fertig.

Karl-Heinz Hermann richtet die Stimmstoepsel fuer die Holzpfeifen.
Gehäusebauer Martin Steiner montiert die Friese für das Schwellwerkgehäuse. In diesem Rahmen werden dann die Schwellertüren befestigt und mit einer Mechanik versehen die der Organist mit dem Fuß leicht bedienen kann.
Unser Praktikant Fabian Grosch hilft fleißig mit und verklebt hier kleine Mechanikgewindedrähte mit Verbindungsstücken aus Weißbuche.
Hier stehen die Holzpfeifen des
Gedeckt 8´ im Recit: Im Untergehäuse unter dem Hauptwerk. Im Hintergrund gut zu sehen: Die von uns entwickelten Stecher, die vom Wellenbrett zur Windlade reichen.
Martin Jäger baucht die Gedckt 8' Pfeifen des Récit ein.
Das Lindenholz für das Schleierwerk ist bei uns in der Werkstatt angekommen. Das Holz wird nun von uns in die richtige Form gebracht und dann von Bildhauer Klaus-Dieter Kienzler aus Siensbach geschnitzt.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Hintereck und Xaver Bärmann von der Naturholzschreinerei Bärmann aus Merdingen begutachten die vorangeschrittenen Arbeiten.
Orgelbaumeister Heinz Jäger und Intonateur Hartmut Reiser:

Mit Freude an der Arbeit. Die Arbeiten zur Vorintonation laufen sehr gut.

Aktuelles Panoramabild aus der Werkstatt ...

hier klicken

Schreinermeister Jürgen Lay an seinem Geburtstag: 19. Februar 2007 (Rosenmontag). Sogar an diesem Tag wurde am Mittelhaupt (Bekrönung Mittelfeld) gearbeitet. Die "barocken" Rundungen erfordern viel Geschick.
Praktikant Philipp hilft kräftig mit.

(Zuschnitte der Gambe 8' und Subbass 16' - ab kleiner Oktave)

Die ersten Füllungen mit Gitterwerk sind verleimt.
Orgelbauer Tristan Lebherz und Schreinermeister Jügern Lay beim Verleimen der Füllungen. Handarbeit bis ins Detail.
Besuch aus Taiwan: die Delegation aus Tainan (Süd-Taiwan) besuchte unsere Werkstatt und interessierte sich für die Merdinger Orgel.

Alle waren sehr begeistert. Wir werden 2008 unsere erste Kirchenorgel nach Taiwan liefern.

In Reih und Glied: Die Registerknäufe erhalten ihre typisch schwarze Farbe. Sie werden aus bestem Birnbaumholz gedrechselt.
Frieder Asch hängt die ersten Abstrakten der Hauptwerkslade ein.
Hier entstehen gerade die Kranzprofile. Sie werden aus einzelnen Segmenten zu einem großen Profil zusammengesetzt.
Der Wind in der Orgel wird durch Fichtenholzkanäle geleitet. Hier im Bild ist Frieder Asch gerade dabei, einen Anschluss zum Pedal herzustellen.
Die Füllungen werden in 1A Massivholz Eiche hergestellt. An allen vier Seiten werden sie "abgeplattet" und ein Profil angefräst. Alle diese Arbeitsgänge werden an der Tischfräse (links im Bild mit Tristan Lebherz) erledigt.
Was ist das ?

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1. Preis - Lassen Sie sich überraschen !

Montag,
den 29. Januar 2007
Letzte Besprechung mit
Frau Martin vom Erzbischöflichen Bauamt zusammen mit Herrn 
Dr. Jacobs vom Landesdenkmalamt und
Orgelsachverständigem Prof. Marx.
Prof. Marx begutachtet die Spielanlage.
Dienstag,
den 23. Januar 2007:

Klaus-Dieter Kienzler stellt seine Entwürfe für die Schleierbretter der Gemeinde in Merdingen vor.

Erste Vorgespräche von Kunstschnitzer Klaus Dieter Kienzler mit unserem Schreinermeister Jürgen Lay zu kommenden Arbeiten an den Schnitzwerken in den Prospektfeldern.
Hier liest Frieder Asch die Maße für den exakten Standort des Wellenbrettes für das Schwellwerk aus dem Plan. Der Plan wird im Maßstab 1:10 ausgedruckt und zeigt alle wichtigen Maße, die zum Einbau dieses Wellenbrettes erforderlich sind.
Orgelbauer Frieder Asch und Orgelbaumeister Wolfgang Brommer setzen das Wellenbrett für das Recit ein. Ein Wellenbrett spreizt die Klaviaturteilung (etwa 8 mm) auf die Teilung der Windlade (hängt von der Größe der Pfeifen, dem Standort der Lade und dem Pfeifenverlauf ab).
Die Wellenbretter sind eingebaut: Links das Wellenbrett für das Hauptwerk, rechts das Wellenbrett für das Recit. Es folgen jetzt die Arbeiten an den Trakturabstrakten. Sie werden aus bestem Zedernholz gefertigt. Holz ist nach wie vor das leichteste, strapazierfähigste und langlebigste Material für den Einsatz in der Traktur.
Unser Auszubildender Karl Heinz Herrmann stemmt die Löcher für die Zapfenverbindung im Rahmen für das Schwellwerk-Gehäuse aus.
Die Windladen sind ausgerichtet, nun folgen der Einbau der Traktur, Windanlage und Registermechanik.
Die Laden des Recit werden hier von Orgelbauer Martin Steiner ausgerichtet.
Hier im Bild die aufgebänkten Stöcke des Cornets.
Die Holzpfeifen: die einzelnen Bretter sind zugeschnitten. Die Kerne sind bereits fertig.

Hier zu sehen die Register: Bourdon 8' und Rohrfloete 8'

Orgelsachverständiger
Prof. Bernhard Marx inspiziert die in 2006 fertiggestellten
6 Windladen.

Der Einbau hat bereits begonnen. Die Hauptwerkswindladen liegen auf dem inneren Kranz - die Spieltraktur wird ab
8. Januar 2007 eingebaut.

Ende 2006: 28. Dezember 2006 -
Prof. Bernhard Marx in unserer Orgelwerkstatt.

Zusammen mit OBM Heinz Jäger werden die letzten Details besprochen.

Beeindruckender Blick in das Herz der Merdinger Orgel:
Die Ventile des Rückpositives in Reih und Glied ...
Die Windladen sind fertiggestellt und können in das aufgestellte Untergehäuse eingelegt werden.
Zur Zeit fertigen wir das Gehäuse für die Pedalregister. Es wird seinen Platz in der Kirche hinter dem Organisten und unter der zweiten Empore finden.
Das Untergehäuse steht.
Nun folgt der Einbau der ersten mechanischen Elemente wie Windlade und Spieltisch.
Im Bild links richtet unser Altgeselle und Spieltischbauer Frieder Asch die Zugmagnete für die Registerschleifen aus. Die Orgel wird mit einem elektronischem Setzer ausgestattet, der 4000 Kombinationen speichern kann.
Hier sieht man in der Niesche auf der Empore das Ständerwerk mit den Bälgen für das Hauptwerk und Pedal.
Dienstag, den 12. Dezember haben wir die ersten Teile der Balganlage montiert.

Orgelbaumeister Uli Sekat beim Zusammenstecken der Keilzapfenverbindungen.

Nach dem Festgottesdienst: zufriedene Gesichter - rund um ! In der Zehntscheuer waren alle Gottesdienstbesucher zum Umtrunk eingeladen. Wie in der Predigt gehört: "Ein Etappenziel ist erreicht! Weitere werden folgen."
Christkönigfest

Sonntag, den 26. November 2006: heute fand in der renovierten
St. Remigius-Kirche der erste Gottesdienst nach 1 1/2 Jahren Renovierungsarbeit statt. Feierlich mitgestaltet vom Kirchenchor und der Musikkapelle.

Ein besonderer Engel in der Merdinger Kirche: der "Elisabeth-Engel".
Die Innenrenoviernung der Kirche samt neuem Sandsteinboden ist abgeschlossen.

Nun fehlt noch das i-Tüpfelchen:

die neue Orgel !

(Rechts zu sehen: die Rundung der Chorraum-Empore - Standort der zwei Vorgänger-Orgeln)

Altgeselle Frieder Asch verputzt mit einem Reformputzhobel eine der 8 Windladen.
Orgelbaumeister Wolfgang Brommer und Schreinermeister Jürgen Lay besprechen die weitere Vorgehensweise bei den umlaufenden Profilleisten am Hauptkranz. Alle Holzteile sind aus massiver 1A Eiche.
Der dreimanualige Spieltisch ist technisch fertig gestellt und wird ab Januar 2007 in das Untergehäuse eingebaut.
Dienstag,
den 14. November 2006

Zu Besuch in der Werkstatt:

(von links nach rechts)

Orgelsachverständiger Prof. Marx
Pfarrer Moosmann
(versteckt OBM W. Brommer)
Erzb. Baudirektor Bauhofer
vom Erz. Bauamt Frau Martin
PGR-Vorsitzender Hintereck
Altbürgermeister Schopp








Die Merdinger Orgel nimmt nun täglich mehr und mehr Gestalt an. Fertig sind bereits die Wellenbretter, der Spieltisch, die Windanlage, Abstrakten und diverse Gehäuseteile und Windladen. Bis Weihnachten 2006 werden weitere Orgelteile einbaufertig sein. Die Vormontage beginnt ab Januar 2007.

Schreinermeister Jürgen Lay fräst mit der Handoberfräse einen Schlitz für eine Zapfenverbindung im Grundrahmen des Orgelgehäuses.
In der Mixtur spielen immer mehrere Pfeifen zusammen. Dafür muß ein längliches Loch im Pfeifenstock gefräst werden, um den Wind an alle diese Pfeifen zu bringen. Im Bild links leimt Tristan Lebherz diese Fräsungen mit Weißleim aus, um sie abzudichten.
Die neue Balganlage: Im Vordergrund die 3 Kanalabgänge zum Haupwerk /Recit, Schwellwerk und Pedal.
Der Emporenboden ist nun mit Parkett belegt. Die Öffnungen für die Windkanäle sind durch abnehmbare Deckel zugänglich.
Die Klaviaturen werden hier von unserem Spieltischbauer Frieder Asch mit den jeweiligen Toenen beschriftet, um sie spaeter beim Zusammensetzen wieder an die richtige Position zu bringen.
Windladenbauer Martin Jaeger uebertraegt die Winladenteilung auf die Schleifen, mit denen spaeter die Register ein- und ausgeschaltet werden koennen.
Hier passt Schreinermeister Juergen Lay die Abdeckungen der Prospekttuerme in die Rundboegen ein.
Richard Mehnert dreht Ledermuttern auf kleine Mechanikteile der Traktur. Auch bei diesen kleinen Teilen ist hoechste Konzentration gefragt.
Windladenbauer Martin Jaeger und Junggeselle Tristan Lebherz besprechen die weiteren Arbeitsschritte im Windladenbau.
Die Rundboegen werden an die Rahmenteile verleimt. Sie tragen spaeter die Prospektpfeifen.
Unser Lehrling Lorenz Schwoerer im Motorkasten.

Er verputzt die Ansaugoeffnung des Motorgehaeuses.

Die Kraenze werden auf runde Platten verschraubt, um sie dann auf der Drechselmaschine bearbeiten zu koennnen.
Im Vordergrund die frisch verleimten Rundkraenze. Sie erhalten Ihr Profil auf einer großen Drechselmaschine.
Unser Schreinermeister Juergen Lay setzt die fertig gezinkten Seitenteile zusammen.
Echte Handarbeit:
Die Kraenze werden an den Ecken mit einer Schwalbenschwanz- Zinkung versehen, um die höchste Festigkeit zu erreichen.
Der Hauptwindkanal ist geliefert: Freitag, den 22. September 2006. Die Windanlage ist zum Teil unter dem Emporenboden verlegt, um genügend Platz in der Orgel für die Technik und Zugänglichkeit/Wartungsfreundlichkeit zu haben.

22.9.2006:

Orgelbaumeister Heinz Jaeger überprüft die Ausparung im Boden der Empore.

Pfarrer Josef Moosmann inspiziert die Bauarbeiten in seiner Remigius-Kirche. Er freut sich auf die neue Orgel und auch darauf, wenn die Orgel in Zukunft entsprechend bespielt zum Klingen kommt.

Orgelweihe ist:

7. Oktober 2007.
Besprechung:
Endphase Orgelempore am 19.9.06:

"Die Merdinger":

(von links nach rechts)

Xaver Baermann von der Naturholzschreinerei

Adolf Schopp - der unermuedliche gute Geist

PGR-Vorsitzender Joseph Hintereck - ohne ihn wäre alles nichts geworden!

Frau Martin vom Erzb. Bauamt in Freiburg bei der Besprechung am 19.9.06 zusammen mit PGR Vorsitzenden J. Hintereck, A. Schopp und X. Baermann.
Die Orgelempore ist schon fast fertig.

Zu sehen sind noch die zwei Stuetzpfeiler - offengelegt.

Aus der Erde: nach über 250 Jahren Traglast der Empore mussten die im Erdreich befindlichen Enden der massiven Eichenbalken ersetzt werden.
Der freigelegte und neu aufgefangene Stuetzpfeiler der Orgelempore. Die zwei über 250 Jahre alten Eichenbalken tragen die ganze Last der Empore. Es war notwenig geworden, die Balken neu aufzufangen, da nach alter Bauweise die Eichenbalken bis ins Erdreich gingen und über die Jahrhunderte morsch wurden. Nun ist statisch alles wieder bestens!
Der Blick von der Empore in den Kirchenraum. Die neuen Fußbodenplatten werden eingelegt.
Zur Besprechung am 19.9.06 kam mit dazu: Statiker Hoffmann und Schreinermeister
X. Baermann.
OBM Heinz Jaeger auf der frei gelegten Orgelempore. Zu sehen sind die uralten Tragebalken welche die Gesamtlast aufnehmen und tragen.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Hintereck zu Besuch in der Werkstatt. Orgelbaumeister Heinz Jaeger erklärt die im Vordergrund liegenden Kanzellenrahmen aus massiver Eiche für die Hauptwerkswindladen.
Der Bodenrahmen ist bereits fertig verzinkt und die ersten Profilleisten sind schon angebracht.
Orgelbaumeister Wolfgang Brommer vor der Balganlage, die dann spaeter in der Turmnische ihren Platz finden wird, um die Orgel mit aussreichendem und stabilem Wind zu versorgen.
Unser neuer Auszubildender Karl-Heinz Herrmann beim Bohren der Stahlwellen für die Spielmechanik.
Unser "neuer" Orgelbauer Tristan Lebherz arbeitet an einer der 6 Windladen für die neue Merdinger Orgel.
Ein Kunstwerk der besonderen Art: Die Kanäle für die Windversorgung der Orgel sind vorgefertigt um sie später beim Zusammenbau der Orgel Stück für Stück einzusetzen.
Martin Steiner kontrolliert die Wellenbretter. Alle Wellen müssen ohne Spiel und geräuschfrei funktionieren um eine optimale Spielmechanik zu gewährleisten. Die Wellenbretter sind auch aus 1A Eiche - massiv mit Speziallagern (harte Lagernung) für eine hervorragende und "knackige" Spielart.
Das Spieltischchassis ist mit allen mechanischen Elementen bis auf die Abstrakten und die Klaviaturen fertig.
Martin Jaeger schneidet das Eichenholz aus dem Merdinger Kirchwald und Gemeindewald auf Länge zu, um daraus die Windladen zu bauen. Hier ist langjährige Erfahrung in der Auswahl der richtigen Bretter gefragt, um die bestmögliche Qualität in Verbindung mit dem geringsten Verschnitt zu erhalten.
In unserem Holzlager sind alle Holzarten gelagert die nun sorgfältig ausgewählt werden für die einzelnen Bauteile der Orgel. Hierzu gehören u.a. Eiche, Erle, Weißbuche (Hainbuche), Fichte und Tanne und das gesondert eingelagerte Holz aus Merdingen!
Das Spieltischchassis ist fertig, es folgen nun die mechanischen Elemente wie Winkelbalken für die Koppeln, Lager für die Einschaltung der Koppeln sowie die Klaviaturen.
Spieltischbauer Frieder Asch bei der Herstellung der Wellenbretter für den Spieltisch.
Windladenbauer Martin Jäger beim Herausschreiben der Stückliste für die Windladen nach Merdingen.

Alle Windladen sind "ausgezeichnet" auf Maßstab 1:1 per CAD.

F. Asch hobelt von Hand die fertig verleimten Winkelbalken für alle Umlenkstationen und den Spieltsich auf das richtige Maß.
Unser Altgeselle und Spieltischbauer Frieder Asch an den Arbeiten für unsere Orgel nach Merdingen am Tuniberg. Hier richtet er die Winkelbalken für die Umlenkungen der Spieltraktur in der Orgel und im Spieltisch vor.


Disposition Orgelneubau MERDINGEN St.Remigius - Professor Bernhard Marx

I. Manual C-a’’’ Hauptwerk

1. Bourdon 16’ C – h° in Fichte, Labieneinsatz aus Eiche, ab c° in 20% Sn gehämmert
2. Montre 8’ in 82 % Sn z.T im Prospekt
3. Bourdon 8’ C – H in Fichtenholz mit Eichendeckblatt ab c° in 18% Sn
4. Prestant 4’ in 75 % Sn
5. Flûte 4’ in 35 % Sn als Rohrflöte
6. Nazard 2 2/3’ in 35 % Sn
7. Doublette 2’ in 75 % Sn
8. Tierce 1 3/5’ in 35 % Sn
9. Sifflet 1’ in 75 % Sn, ab ds’’’ repetierend in der Oktave
10. Cornett 5 fach ab c’ in 35% Sn
11. Fourniture 2’ 4 –6 fach in 75 % Sn
12. Trompette 8’ Bauart Silbermann-Becher in 75 %Sn, Trennung in Bass/Diskant

II. Manual Schwellwerk C–a’’’

13. Rohrflöte 8’ in 35 % Sn mit aufgelöteten Deckeln, Stimmbärte aus Blei
14. Salicional 8’ in 75 % Sn
15. Prestant 4’ in 75% Sn
16. Flûte 4’ in 35% Sn offen zylindrisch
17. Flageolet 2’ in 35% Sn (Quarte de Nazard)
18. Cornet 2 fach in 35 % Sn
19. Plein jeu 2’ in 75% Sn 5 fach
20. Trompette Harmonique 8’ franz. Bauart Becher 75% Sn
21. Basson – Hautbois 8’ franz. Bauart Becher 75 % Sn

Tremblant

III. Manualwerk Recit C-a’’’ im kleinen Schwellkasten (Solowerk):

22. Gedackt 8’ C-a’’’ C-h in Fichte/Kirschbaum, ab c’ in 18% Sn
23. Cornet 4 fach ab c’ in 35%Sn
24. Cromorne 8’ in Bass/diskant Teilung bei c’/cis’

Pedal C – f’

25. Subbaß 16’ in Fichtenholz mit Eichenlabium
26. Octavbaß 8’ in 35 % Sn
27. Bourdon 8’ in Fichtenholz mit Eichendeckblatt
28. Prestant 4’ in 35 % Sn
29. Bombarde 16’ Becher in Fichtenholz Kehlen beledert, ab c° in voller Länge
30. Trompette 8’ franz. Bauart Becher in 75% Sn

Koppeln als Fußtritte: I/II, I/Ped, II/Ped, Querkoppeln: SW-HW 16’ , SW-Ped 4’

+ Zymbelstern + Nachtigall

Alle Metallpfeifen in gehämmerter Ausführung, nach oben ausgedünnt


Die Arbeitsvorbereitungen
Das A1 - Eichenholz aus dem "Kirchwald" und "Gemeindewald" aus Merdingen wurde im Frühjahr 2003 an der Stadtsäge Waldkirch angeliefert. Herr Blum misst die Stämme aus.

Die neue Orgel wird ausschließlich aus Holz aus der Gemeinde Merdingen angefertigt. Das ist etwas ganz Besonderes!

Das 2003 auf der Stadtsäge Waldkirch eingesägte "Orgelholz" wurde fein säuberlich zum Trocknen aufgestapelt.

Der Blick in die Kirche

Wilhelm August Schwarz (* 4. Mai 1848 in Mundelfingen; † 20. Januar 1912 in Überlingen). Er wurde bei Joseph Braun in Spaichingen ausgebildet und heiratete 1874 dessen Tochter. Zusammen mit Xaver Mönch begründete er im Jahr 1873 in Überlingen eine Orgelbauwerkstätte. Bereits 1875 gingen die beiden getrennte Wege. Bis etwa 1897 wurden ausschließlich mechanische Kegelladenorgeln erbaut, von denen sich u. a. die Werke in Mahlspüren/Hegau, Burgweiler, Seelfingen, Bodman und Hindelwangen erhalten haben.

Der Sohn Friedrich Wilhelm Schwarz d. Ä. (* 10. Juli 1874 in Überlingen; † 11. Januar 1936 in Überlingen) war spätestens ab 1903 im väterlichen Betrieb in leitender Position beschäftigt und war ab 1911 Alleininhaber. In den Jahren nach 1900 avancierte die Firma neben der Durlacher Werkstätte Voit zum bedeutentsten Orgelbauer in Baden.

Aus der Zeit zwischen 1900 und 1915 sind u. a. die Orgeln im Salemer Münster, in Wittichen, Engelswies, St. Blasien, Gengenbach, Altheim im Bauland, Meßkirch (Altkath. Kirche) sowie im Pfullendorfer Krankenhaus erhalten. Die Instrumente dieser Jahre wurden nahezu alle mit pneumatischen Kegelladen ausgestattet. Die frühen pneumatischen Instrumente besitzen Spieltische, die stark an jene von Steinmeyer (Oettingen) erinnern.

1929-1937 war der Enkel des Firmengründers, Friedrich Wilhelm Schwarz d. J. (* 1906 in Überlingen) Alleininhaber. Er geriet in schwere finanzielle Probleme und versuchte, die Firma durch unlautere Methoden vor dem drohenden Bankrott zu retten. 1937 wurde er u. a. wegen Betrugs, übler Nachrede und Beihilfe zur Abtreibung zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Eine erhaltene Orgel vom ihm befindet sich in der Schlosskirche zu Heiligenberg.

Der Cousin Josef Schwarz (* 5. November 1890 in Donsdorf; † 25. Januar 1959 in Überlingen) übernahm daraufhin die Werkstätte. Eine erhaltene Orgel aus dieser Zeit befindet sich in Röhrenbach.

Die Orgelsituation nach den Umbauten 1956

Mönch-Orgel mit elektro-pneumatischen Laden und 22 Registern. Der Spieltisch und der Kirchenchor hatten auf auf der gegenüberliegenden Chorempore ihren Platz. Die Klangabstrahlung in den grossen Kirchenruam war von Anfang an unbefriedigend.

Hier standen nun die 2 Vörgänger-Orgeln. 

Das Fenster wird nun wieder geöffnet und die Lichtdurchflutung des Chorraums wird wieder optimal sein.

Das geöffnete Chorraumfenster vor dem über 100 Jahre lange die Vorgängerorgeln standen. Die Lichtdurchflutung im Altarraum entspricht nun wieder dem originalen Zustand.


Links nach Merdingen:

Ist im Aufbau!
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Webtagebuch
über Merdingen am Tuniberg

merdingen.blog.de


Musikverein Merdingen

www.musikverein-merdingen.de
 

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